Die Top 5 Lofoten Alternativen

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IMG 7585-300x225 in Die Top 5 Lofoten AlternativenDen Norden Norwegens zu bereisen wird von Jahr zu Jahr popul?rer. In der hiesigen Lokalpresse gab es diesen Sommer eine hitzige Debatte, die es sogar bis in den britischen The Guardian geschafft hat: Wer das einsame Abenteuer in der Natur sucht, ist im Sommer auf den Lofoten fehl am Platz. Die Locals auf den Lofoten haben mit ?berf?llten Parkpl?tzen und W?ldern, die sie nur noch „The Shitwoods“ nennen, zu k?mpfen. Kreuzfahrten, Busreisen aber auch der Individual-Tourismus hat sich in den letzten Jahren deutlich gesteigert. Hotels und Airbnbs sind schon ?ber Monate im Voraus ausgebucht. Die Lofoten sind klein und die Besucher kommen in Scharen. Da gibt es zwei M?glichkeiten: Entweder kommt man zur Nebensaison oder man schaut mal auf die Karte – denn Nord Norwegen ist wirklich gro?. Es gibt viel Platz, unendliche K?stenlinie und viele Orte, die (fast) genauso spektakul?r sind wie die Lofoten. Nachdem wir nun einige Jahre auf den Lofoten gelebt haben, ist es f?r uns schon fast zum Sport geworden, neue Regionen n?rdlich der Lofoten zu entdecken. Nicht alle sind unbekannt und menschenleer, doch der Hype wie auf den Lofoten ist dort nicht anzutreffen; auch wenn diese Orte fast genauso spektakul?r sind wie die Inseln im Nordatlantik. Hier einmal meine Top 5 Alternativen zu den Lofoten:

5. Die Vester?len

Eine Inselgruppe n?rdlich der Lofoten. Sie haben ?hnlichkeit mit den Lofoten. Ihre Berge sind vielleicht ein wenig seichter, jedoch gibt es auch wei?e Str?nde und t?rkieses Wasser. Es lohnt sich, das wiederaufgebaute Fischerdorf Nyksund zu besuchen oder mit der Schnellf?hre von Myre nach Skipnes oder Tinden zu fahren. Beides sind alte „Fiskev?r“ auf den kleinen verstreuten Inseln im Zentrum der Vester?len. Abschlie?end nicht vergessen in Andenes auf Wal-Safari zu gehen! Da ist man zwar nicht alleine, aber man teitl sich das Meer mit Buckelwalen und Orcas.

4. Die Varanger Halbinsel

Der nord-?stlichste Zipfel Norwegens – danach kommt nur noch Russland oder das ?briggebliebene Eis der Arktis. Tundra und Mondlandschaft so weit das Auge reicht. Ein Hauch von Russland weht durch die Ortschaften von Vads? und Vard? ganz am ?stlichen Rand der Halbinsel. Viele Fassaden der verlassenden Geb?ude sind von dem norwegischem Streetart K?nstler P?ble gestaltet worden. Im Westen der Halbinsel liegt das Dorf Berlv?g. Einigen vielleicht bekannt durch den Dokumentarfilm?“Heftig und begeistert“. Die Varanger Halbinsel gibt einem am st?rksten das Gef?hl, in der Arktis angekommen zu sein, ohne das Europ?ische Festland verlassen zu m?ssen.

3. Troms?`s Umgebung

Die kenne ich gut, da ich hier wohne und fast jedes Wochenende auf einem ihrer Berge kraxel. Da w?re zu aller erst die Insel Kval?ya. Viele schroffe Berge, die in den Fjord abfallen, Korallenstr?nde in Sommar?y und Buckelwale im Ersfjord. Jedoch ist durch die N?he zu Troms? Kval?ya kein Garant, um die Natur ganz allein f?r sich haben. Daf?r muss man ein wenig weiter n?rdlich fahren. Wie zum Beispiel auf die Insel Rebenes?ya oder Ringvass?ya. Unz?hlige Wanderrouten f?hren durch das Hochland der Inseln und bieten immer wieder absolut gigantische Ausblicke aufs Meer und ins Nord Norwegische Inland. Hier begegnet man mehr Rentier-Herden als Menschen, da die Gegend touristisch kaum erschlossen ist.

2. Die Lyngen Alpen

Eine lang gezogene Kette von Bergen die sich durch fast ganz Nord Troms erstreckt. Erblickt man die Bergspitzen der Lyngen Alpen, ?ben sie eine unglaubliche Anziehungskraft aus. Man will da hin. Der h?chste Berg ist 1.833 Meter hoch und im ganzen Massiv sind 104 Gletscher zu finden. Es gibt viele Wanderrouten, am n?rdlichen Ende findet man das alte Leuchturmw?rterhaus in dem man garantiert allein und kostenlos n?chtigen kann. Von dem Ort Furuflaten kann man eine Wanderung zu einem der gr??ten Gletscher unternehmen, entlang am rei?enden Gletscherfluss. Im Sommer ist man hier gr??tenteils allein, f?r die Norweger sind die Lyngen Alpen eher ein Winterreiseziel. Auch lohnt sich ein Besuch auf der anderen Seite des Fjordes. Skibotn zum Beispiel mit seinen Kieferw?ldern oder K?fjord mit seiner Canyon Br?cke.

1. Die Insel Senja

Senja – das neue Lofoten? Sie?steht den Lofoten in nichts nach – im Gegenteil. Die Insel bietet sogar ein paar Dinge, die man auf den Lofoten nicht hat. Wie zum Beispiel Passtrassen mit gigantischen Ausblicken, Rentiere und Einsamkeit. Die Insel ist gut von Troms? aus mit Bus, Auto und F?hre zu erreichen. Sowohl an der K?ste wie aber auch im Inland findet man auf Senja Einsamkeit in dramatischer Natur. Es gibt viele M?glichkeiten zum Klettern und Wandern. Umringt von hohen Bergen und Wasserf?llen sollte man auf jeden Fall am Strand von Ersfjord halt machen. Im Sommer zur Mitternachtssonne ein wirklich spezieller Ort. Die Infrastruktur der Insel ist allerdings nicht mit den Lofoten zu vergleichen. Es lohnt sich auf jeden Fall ein Zelt einzupacken oder einen Camper zu mieten, da Unterk?nfte schwer zu finden sind. Einige unserer Camper-G?ste, die ihre Tour in Troms? starten, fahren h?ufig ?ber Senja auf die Lofoten. Jedoch kehren sie den Lofoten schnell den R?cken und fahren zur?ck nach Senja. Das sagt viel aus und ich kann es immer mehr verstehen.

Aber nat?rlich sind die Lofoten unangefochten die Perle Nordnorwegens. Jedoch aus meiner Sicht nicht mehr zu geniessen vom Juni bis Ende August. Da sollte man lieber in der Nebensaison kommen, um einigerma?en die Inseln f?r sich zu haben. Diesen Sommer wurde ein weiterer Hollywood Film auf den Lofoten gedreht. Matt Damon und Christoph Waltz gaben sich die Ehre und machen die Inseln einmal mehr zu einem Wallfahrtsort.

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