
Seitdem es so dunkel ist, haben sich die Anfragen auf einen flotten Saufabend verdoppelt. Da diese sich bekanntlich nicht nur am nächsten Morgen in der Nähe des Schädels bemerkbar machen, sondern auch im Portemonnaie – habe ich die letzten Tage jede Einladung vehement abgeschmettert. Somit nimmt ein ruhiges Wochenende seinen Lauf. Dafür kam über Nacht der schon lang überfällige Winter. Mit Kälte, Schnee und Dunkelheit. Bis zum 21.Januar darf man hier nicht mit einem Sonnenaufgang rechnen. Auch da habe ich mir was einfallen lassen und tausche für einen Monat Lappland gegen Asien. Ich umgehe damit geschickt dem Tageslichtmangel und Weihnachts Irrsinn. Die Skandinavier sind bekennende Weihnachtsfröner. Dies fängt im übrigen schon Anfang November mit der übel schmeckenden Jule Brus im Supermarkt an, keiner mag sie alle trinken es. Ist halt Tradition oder so was. Ich schätze dieses Wochenende meine letzte möglich Wanderung für diese Jahr unternommen zu haben. 2 1/2 Stunden bei ständiger Dämmerung auf das Fjell vom Ersfjord, mit anschließendem abkoseln im Fjord eigenem Cafè. Humpel-Klaus ihm seine Saison ist damit erfolgreich beendet!
P.S.: Der Titel -> In (Jule) Bruges ist natürlich hiermit in Verbindung zu bringen!



