Kinderbuch Norwegen mit ordentlich At?.

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Norwegisches Segelboot-300x224 in Kinderbuch Norwegen mit ordentlich AtŁ. Der aggressive Sonnenschein trieb meinen Kollegen dazu mich f?r eine Tour mit einem 130 Jahre alten Segelboot zu begeistern. Die Konstruktion des Bootes geht bis auf die Wikinger zur?ck, wie man mir versicherte. Das Boot war wirklich beeindruckend, doch nach ein paar unmotivierten Runden auf dem Fjord unweit von Troms?, zeigte der Steuermann mit einer Kopfbewegung in Richtung Land. Auf dieses Zeichen haben wohl alle an Board gewartet. Die Crew wurde mit einem Mal munter, ja fast schon ungehalten. Wir steuerten ein Bootshaus auf einem Bauernhof an. Schnell war der Kahn vert?ut und die Segel verpackt. Mit hektisch Blicken versicherte man sich unbeobachtet zu sein und st?rmte den Dachboden des Bootshauses. Als ich die letzte Sprosse der Leiter erklomm wurde mir auf einen Schlag klar was mich nun erwartete – ich bin vor 14 Uhr in die klassische Sonntags Hobbykeller Falle getappt. In Minutentakt wurde der Aquavit ausgeschenkt und nach einer Stunde war ich faktisch bettfertig. Der letzte Tropfen wurde mit einem fernen Glockenschlag im Rachen versenkt. Essenszeit. Ich war heilfroh und hoffte mit etwas fester Nahrung meinen Seegang beruhigen zu k?nnen. Vor einem der Bauernh?user war eine 20 Meter lange Sonntagstafel aufgebaut. Mit M?h und Not stellte ich mich der 40 k?pfigen Gro?familie vor. Egal welche Generation dort am Tisch sa? – alle haben mir sympathisch zugel?chelt. Sicherlich lag das an meinem lallenden: ‚Hallo zusammen‘. Es gab Lammeintopf – der war gut und half. So richtig kam ich erst wieder zu mir, als ich den Nachtisch gereicht bekam. Pudding aus Kuh Muttermilch. Eine Nordnorwegische Spezialit?t, angeblich. Der 100 Jahre alte Opa mir gegen?ber hatte sich schon die zweite Portion reingeschaufelt, als ich mich noch mit dem ersten L?ffel abm?hte. Als die Kinder endlich aufstehen durften, verschwand auch der Bauer und kam mit einigen Flaschen schwedischer Kr?uterschn?pse wieder. Das war mein sicheres Ende. Ich erinnere mich noch an den Blick von dieser Tafel ?ber das kurze St?ck Wiese auf den Fjord, die Berge und einer runden roten Sonne. Das Bewustsein erlangte ich erst wieder am n?chsten Morgen gegen 6 Uhr in meinem VW Bus Fahrersitz, mit dem Gedanken – ‚Oh wei, ein Montag.‘

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