Die Vorstadthupen aus Ouluwood.

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Foto-300x180 in Die Vorstadthupen aus Ouluwood.Der Umstand meinen Segelt?rn abgesagt zu haben, rief nach drei Tagen Bettgelage den Film Summit in Finnland auf den Plan. Sozusagen Urlaub gegen Gesch?ftsreise – wenigstens eine kleine Entsch?digung. In Oulu trafen sich alle Filmfuzzies aus Nordnorwegen, Nordschweden und Nordfinnland. Sie habe sich mit EU F?rdergeldern gegen die ?bermacht der Filmindustrie aus den Hauptst?dten organisiert. Alle paar Monate gibt es ein kostenloses Angebot von Fortbildungen. Diesmal, ein Workshop mit einem Produzenten aus Hollywood (leider extrem langweilig). Jedoch anders als in Deutschland, habe ich jeden Moment der Anreise genossen, 10 Stunden mit dem Mietauto durch finnisch Lappland. Tundra, Rentiere und ein nicht enden wollendes Gespr?ch ?ber Film mit meinen Begleitern. Nach dem Seminar ging es abends immer recht fix zur Sache, und die anwesenden Finnen haben alles gegeben um mein Vorurteil ‚die Finnen sind ein super Volk‘ zu best?tigen. Skurrile, verschrobene Comic Figuren, die erst nach dem f?nften Bier zutraulich werden – daf?r wird man sie dann auch nicht mehr los. Lange nicht mehr so ausserordentlich miteinander gelacht (Stichwort: Tr?nenindenaugen), was f?r Hupen. Hoffentlich gibt es bald ein Wiedersehen. Ausserdem sch?n zu sehen, wer sich aus der Filmbranche hier noch so in den Norden verlaufen hat; aus Peru, Neuseeland und ein ehemaliger walisischer Produzent von Zentropa. Auch der Grundtenor dieser Veranstaltung, dem Polarkreis mangelt es an qualifizierten Fachkr?ften, freute einen nat?rlich und l?sst auf eine arbeitsreiche Zukunft hoffen. Na ja, und drei Tage unter Finnen hinterl?sst auf jeden Fall seine Spuren, ersch?pft und zerknittert bedurfte es geschlagene 14 Stunden f?r die Heimfahrt nach Troms?.

Nachtrag: Was ich auf dieser Reise noch gelernt habe, wie man Nordnorweger gl?cklich machen kann! Zum Beispiel mit einer Fahrt auf einer Autobahn. Als wir in der N?he von Tornio (Finnland) auf die Autobahnauffahrt fuhren (die n?rdlichste Autobahn Europas), warfen alle die H?nde in die Luft und begannen zu kreischen, kannte ich bis jetzt nur aus der Achterbahn. Wie gehen die wohl auf der A1 mit unbeschr?nktem Tempolimit ab, reihern dann alle das Armaturenbrett voll?

3 Antworten

  1. stef
    | Antworten

    ….erinnert mich an ein EU Projekt in Vilnius. Thema egal weil austauschbar bei dieser Art von Veranstaltungen. Die Rum?nen haben morgens um 10 ihren Selbstgebrannten aus beschlagenen Plastikflaschen ausgeschenkt und dann gings ab. Selten so einen Spa? gehabt…EU Austauch inkl. wilder Gastl?nder vom Feinsten und ……Freunde f?rs Leben.

    • H.
      | Antworten

      Hallo Stefanie! Freunde f?rs Leben – wollen mal schauen, auf jeden Fall keine Freunde f?r die Leber. Schade, dass es mit Freitag nicht geklappt hat. Mein n?chstes Mal Deutschland steht jetzt erst wieder zu Weihnachten auf dem Zettel. Viele Gr??e von den Lofoten! H.

      • stef
        | Antworten

        ;D….Freunde f?r die Leber sind die Jungs mit der Plastikflasche wirklich nicht. Ich bekomme aber seit sieben Jahren an Weihnachten beharrlich und herzlich eine Einladung nach Iasi inkl. Reisef?hrung durch Transilvanien…..
        Und: Ich habe nie wieder so viele herzliche, skurrile, kreative und lebenslustige Menschen getroffen wie die aus Vilnius, Tallin, Minsk, Riga und Iasi…..Gr?? mir deinen Freund den Fischotter. Die Lofoten Bilder sind supersch?n. Gr??e aus Hamburg S.

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